Mittwoch, 18. Juli 2012

Steine bei Wiesen der Uni betropft

Prinzenpark!
Vor einem Jahr gemachte Lochkamerabilder. Heißt: Sind durch nichts als einen Schuhkarton mit Loch und Fotopapier und anschließend Chemiespritzereien entstanden. Beim Aufräumen wiedergefunden. Sollten in die Abgabemappe, kamen sie aber nicht rein... ups
ich mal wieder. und meine sonnenbrille.
die bilder oben wurden bei photoshop invertiert, dies ist ein negativ, wie es aus der kamera kommt. farben sind original, ließ es etwas in der sonne liegen. chemiegramm.
Hier auch nochmal das originale Negativ.

Abgelegt in irgendeinem Trockenschrank in der Kunst.

Montag, 16. Juli 2012

Geschmack

BRAVO
(und jetzt: ein kleiner Tagebucheintrag aus Datumsanlässen. Einjähriges.)
Die Theorie und die Praxis.
Für mich untrennbar.
Die Theorie - seien es Konzepte, Begriffe, Bücher, das Schreiben das Denken. Die Praxis - sei es was mit den Händen gemachtes, Fotografiertes, Geschriebenes, Gesprochenes oder Gelebtes. Wobei diese Begriffe gar nicht aufzuschlüsseln sind, beides ist verbunden. Ebenso würde ich niemals sagen, ich hätte Hobbys nur neben der Uni, da es mir sehr wichtig ist, mein ganzes Leben so zu gestalten, dass es zu jeder Tageszeit möglichst freiwillige, autonome Gestaltung ist - deswegen mein häufiger Satz, dass ich "aus Spaß" studiere.
...Letztes Jahr war ich das vierte Mal in einem Fach Erstsemester. Heute bewarb ich mich für noch ein weiteres Fach, sodass es dann hoffentlich insgesamt vier sind.
Jetzt übertreibt sie!
...Mitte Juli.
Heute vor einem Jahr bewarb ich mich für Materielle Kultur.
Und zwar mit diesen Bildern (unter anderem).
BRAVO GIRL
Nacktheit, Selbstdarstellung, Inszenierung, Offenheit, Entblößung, Peinlichkeit, Künstlichkeit.
Neon
Suche nach Stil. Stilmerkmalen, Gruppen, Szenen, Schichten. Geschmack, Wahrnehmung, Design. Zusammenhänge. Und vor allem: die eigene Mode, die eigene Zuordnung.
Junge Welt
Über dieses Projekt: Die Basis ist die Frage nach Mode. Und Geschmack. Und Gruppen. Und wie das alles entsteht sowie die Wechselwirkung untereinander. Und das Schöne - das frage ich mich immer noch im Studium, finde viele Begriffe dafür - genau das bietet mir also der Studiengang. Heute also eine Hommage an Materielle Kultur und ein Brief mit vielen impliziten Herzchen. Ein zu Hause, wie als wenn sich ein Kreis schließt, das hat was mit Kindheit, Pubertät und Studiengangwechseln zu tun, aber das ist eine andere Geschichte.
Begriffe. Normen. Nicht nur "was ist schön" ist zwar subjektiv, entsteht aber nicht einfach so, sondern wird auch ein wenig gebildet, reproduziert, übernommen. Auf jeden Fall brauchen wir die Sinneseindrücke für diese Werte.
... Zeitschriften! Modezeitschriften! Bravo, Bravo Girl. Aber auch die Junge Welt und die Neon. Zeitschriften für Zielgruppen. Und wie ist es umgekehrt? Werden Zielgruppen durch Zeitschriften gebildet? Und wie offen ist die Perspektive?
Junge Welt
Habitus. Vielleicht fing alles an mit dem "Unterschichtenfernsehen"-Seminar 2010...
BRAVO GIRL

Körper, Haltung, Haut, Haar, Oberfläche. Konstruktion, Schönheit. Blick.
BRAVO
Und immer wieder diese zitierte Populärkultur.
Nebenbei: aus Zeitschriften bzw. einer Zeitung ausgeschnittene und zusammengeklebte Brillen. Form dieser, Tragehaltung, Styling etc. versucht der Zielgruppe angepasst. Eigene Fotografien. Juli 2011.

Mittwoch, 11. Juli 2012

ENGLAND | LONDON | traffic

arrival: london. first minutes standing, watching. orientation.
people. loads of people
passing by.
but still: fascinating
and everything is illuminated.
identification, contemplation and melancholia
tubes.
on the other hand: anonymity.
surface, the back. but look behind it. eyes, different directions.
walking.
don't forget your shoes.
My home. 
Willesden Green. 
travellers. drifting, fading.
and right in the middle of it: me. with the music i brought.
(photos taken on a short trip to london. me, on my own, july 2012)

Donnerstag, 14. Juni 2012

DEUTSCHLAND | BERLIN | Leere Farbtöpfe

Berlin - ...
Ein bisschen Reisen, um ein paar neue Farben zu sammeln.
In der bunten großen Stadt
mit Technik und Natur.
und das an jeder Ecke.
Geteilt in Teile
Und alles eins.

Montag, 11. Juni 2012

es ist verwirrend gerade, aber es macht schon spaß

Form.
und Körper, gewohnt. ungewohnt.
verändert.
Eine Körpererweiterung.
Projekt: Materielle-Kultur-Studium, einfache Körpererweiterung aus sich im Haus befindlichen Materialen basteln. Bei mir ist es ein Aluring-Maibaum-Haareif geworden;) ...Assoziationen zu Figurenformen aus populären Medien sind erlaubt, aber sind nicht das einzige auf der Welt. Fotos von der wunderbaren L., die selber auch experimentierte, alles stark gephotoshopt von mir. (Farbexperimente für Langzeitprojekt, Testphase.)
Und: Hui, es ist zum Haare-zu-Berge-Stehen gerade, verwirrend, aber auch spaßig. Aufwirbelnd und - ja, ich weiß nicht wo mir der Kopf steht;)
Unter den Puppen.

Montag, 4. Juni 2012

Wartend im Taxi

4 Minuten aus Iffens (der Ort an der Nordsee, an den es für die Philosophiefachschaftsfahrt einmal im Semester geht).
bzw. 4 Figuren:
um 4 Uhr morgens improvisiertes Zeichen-Impro-Spiel: Eine Person ist wie beim Akt oder so Modell. Die Zeichnenden sagen jetzt eine Eigenschaft wie "über einen Zebrastreifen gehend", "Angst vor einer Achterbahn", "Im Taxi wartend" (beide hier dargestellt;) ) und das Modell interpretiert dies als Geste, aber nur für eine Minute (indem innerlich nach gezählten 60 Sekunden das Standbild aufgelöst wird). Die Zeichnenden haben also eine Minute Zeit für eine Skizze des wesentlichen Ausdrucks. :) :)

D | IFFENS | NORDSEE | Strawberry Fields Forever

 ein schönes iffens. Genauer: das von vor einem halben Jahr genauso, wie diese Zeichnungen. (Iffens ist der Ort am Meer, an den die Philosophiefachschafsfahrt führt, semesterlich.) - Gesang: Strawberry Fields Forever! (Der wunderbare J. und auch H.:)) (auf dem Bild von links nach rechts: d., j.; k., a., j.)