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Sonntag, 29. Juli 2012

Rückgriff. endlich (alt)

Mobilität im Sommer.
Erinnerungen an den letzten, seit dem ich meine diana mini-kamera nicht mehr benutzte. hommage an das vergangene wochenende, wo ich eben diese jene wieder hervorholte und bei einem festival mit netten menschen wieder verwendete bzw. verwenden ließ
Hier: Fotos, aufgenommen mit einer Diana Mini, meist mit einem gecrossten Diafilm (Also kein Negativfilm, sondern ein Farbpositivfilm. Entwickeln ließ ich ihn aber mit C-41 wie beim Negativfilm, aber das geht jetzt zu weit)
Kamera nimmt nebenbei 2 bilder auf den normalen filmplatz auf. halbformat. ...ich mit meersalzmaske. interessant, nicht?
Heute: im harten Dialog mit der Sonnenblume. (...musste für klausur lernen, heute, textilökologie. kopf schwirrt. fand heraus, dass sonnenblumen von biobauern angepflanzt werden, um schädlinge von den anderen feldern abzuhalten. die haben nämlich mehr proteine.)

Dienstag, 22. Mai 2012

Rückblick

Blick in die Ebene 4. Alltag vom März
Aber jetzt: Auf zur anderen Seite der Fenster - heute gefühlter Sommeranfang, wunderbare Freizeit mit V. in Höhen von unbenennbare Brücke.

Montag, 30. Januar 2012

wie ein rollendes Rad

Und alles fliegt dann so sehr herum, dass es einfach nur noch in seiner Struktur erscheint,
Ein Tag ist eine Abfolge von verplanter Zeit im Terminkalender.
(Spielereien. Kitsch ist nicht zu berücksichtigen.)

Dienstag, 17. Januar 2012

Kontraste

Eine Erinnerung an ein altes Projekt kam hoch, als K. mir von seiner Einbettung von dem (Stilelement) Barcode in seiner Kunst erzählte -
Vor über einem Jahr erstellte ich dies, die Ziffer soll übrigens die Zahl der (damals) derzeitigen menschlichen Weltbevölkerung darstellen und ich hatte ein kleines Programm, was Zahlen in Barcodes umrechnen und ausgeben kann.
Wo ist der Kontrast?
Also der von der runden, formenden Linie zum geraden Strich unter vielen wäre einer, optisch in diesem Bild zu finden.

Samstag, 12. November 2011

Ein Fernsehabend

   
Untitled from Pia Schlechter on Vimeo.

wirres Blinken.
Ursprung: Ein Abend mit Germany's Next Topmodel und Boulevardkram danach, von Beginn des Jahres. für jede neue Einstellung (also Kameraperspektive etc.) ein abfotografiertes Standbild, jeweils direkt nach dem Schnitt.
"Die Apparatur, die die Leistung des Filmdarstellers vor das Publikum bringt, ist nicht gehalten, diese Leistung als Totalität zu respektieren. Sie nimmt unter Führung des Kameramannes laufend zu dieser Leistung Stellung. Die Folge von Stellungnahmen, die der Cutter aus dem ihm abgelieferten Material komponiert, bildet den fertig montierten Film. Er umfasst eine gewisse Anzahl von Bewegungsmomenten, die als solche der Kamera erkannt werden müssen [...]. So wird die Leistung des Darstellers einer Reihe von optischen Tests unterworfen[...]. Das Publikum fühlt sich in den Darsteller nur ein, indem es sich in den Apparat einfühlt. Es übernimmt also dessen Haltung: es testet." (Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, S. 24)

"In der Tat wird der Assoziationsablauf dessen, der diese Bilder betrachtet, sofort durch ihre Veränderung unterbrochen." (auch Benjamin, S. 39) 

und zu guter letzt noch mein schopenhauer der medienwissenschaften (bzgl. stellenwert im vergleich zur philosophie), Susan Sontag:
"Fotos sind einprägsamer als bewegliche Bilder - weil sie nur einen säuberlichen Abschnitt und nicht das Dahinfliegen der Zeit zeigen. Das Fernsehen ist eine Flut allzu wahllos aneinandergereihter Bilder, deren jedes das vorhergehende aufhebt. Jedes Standfoto ist ein bevorzugter Augenblick, verwandelt in ein dünnes Objekt, das man aufbewahren und immer wieder betrachten kann." (über fotografie, S. 23)
 
Die Männer


Montag, 13. Juni 2011

Spiegel(n) - Reflexionen

2008 stand ich noch ziemlich auf Indie-Musik und war so von wegen CD-Cover hat bestimmten Look, dann ist die Musik bestimmt auch gut.
Ich glaube bei einem Album der duels (irgendwie glaube ich es war the bright lights and what i should have learned. eher emo-band, album nie zu ende gehört) gab es so Artwork im Booklet, wo schwarz-weiße und bunte Sachen gespiegelt waren und das fand ich ganz toll.
Also suchte ich im Internet typische Motive (für sowas) und schnitt sie mit meinem damaligen Bildbearbeitungsprogramm microsoft PICTURE IT! photo (und meinem damaligen Laptop, also 1000 Abstürze zwischendurch) zusammen, vorher auf diese binären schwarz-weiß-Optik konvertiert.
Abgesehen von dieser Indie-Band-Booklet-Ästhetik hatte ich noch weiter Spaß mit dieser Technik, auf einem Bild Sachen anzuhäufen und dann zu spiegeln:
Dann fand ich es nochmal lustig, die Idee des Spiegelns im Kopf zu behalten und die Gegenstände durch einen Zauberspiegel, mein Gehirn, durchzuschicken und in einer andersartigen, assoziierten "Reflexion" wieder herauskommen zu lassen:

Freitag, 15. April 2011

2 Jahre im richtigen Film

Bio-LK-Video von 2009!
Es geht um anthropomorphisierte Aktionspotentiale (in heteronormativer Darstellung : P )
1.: Gestern war ich beim "Illustren Abend" der Cäcilienschule - das ist ein Bühnenabend, wo Abiturienten was vorspielen und singen etc. um Geld für den Abiball zu verdienen bzw. die Cäci, da hab' ich auch mein Abi gemacht. Und natürlich auch vor zwei Jahren an diesem Abend mitgemacht - Nostalgie.
2. Meine letzten Tage wurden durch einen fiesen PC-Wurm lahmgelegt (alles wieder okay. jetzt.), und bei der Datensicherung fand ich alte Sachen.
Also: Hier:
Dieses Video habe ich mit dem lieben J. für MEINEN Illustren Abend zum Abi 2009 zusammengeschnitten (Motto: Cäci productions proudly presents: Abitur 2009 - 13 Jahre im falschen Film"): Aktionspotential Productions proudly present: BIO-LK 2007-2009 bei Herrn Herken - 2 Jahre im richtigen Film - und wir haben den mittwoch nachmittags im Unterricht gedreht (alles improvisiert!).
Na ja... den Film "muss man mal gesehen haben", "Kinder!" (Zitat :) ) schöne Zeiten damals.
(Falls sich jemand wundert: Ja, ich war im Bio-LK, und auch im Mathe-LK - Naturwissenschaften, auch wenn ich jetzt Geisteswissenschaften studiere etc.)

Mittwoch, 9. März 2011

Kekse vs. Todestrip

Gleich geht es endlich mal wieder zu einem Konzert, wo man auch hingeht, weil man jemanden von den tollen Menschen kennt, die auf der Bühne stehen. Das gab's für misch schon länger nicht mehr.
Deswegen: Vorfreude für mich anhand von älterer Konzertbilder - 2009 in Delmenhorst bei einem Konzert der Band DEATHTRIP aufgenommen.
Gleich wird's schnuckelig - nicht ganz so hart wie bei dem Konzert dieser Bilder - bei BISCUITS ON SUNDAY in Bremen.
Vorfreude auf den Moment, wenn sich der Dampf auf der Bühne lichtet...

Sonntag, 27. Februar 2011

Wasser von seiner schönen Seite

Draußen gibt es gerade eine gut erhöhte Anzahl von Ansammlungen des Elements Wasser - die sich komprimiert auf der Umgebung ablagern. Kurz gesagt, es regnet. (also ich schreibe gerade absolut momentimmanent, kann natürlich sein, das "jetzt" schon wieder alles verdunstet ist, oder es regnet, aber es ist nicht mehr der gleiche Regen wie (mein) "jetzt")
Und da es grau ist, kühl, matschig, mag ich das nicht so so sehr.
also: "Wasser" mit den Eigenschaften "viel" "vom Himmel fallend" "alles matschig machend" "Produktionsstellen färben den Himmel grau und verdecken die Sonne" = dumm. trist.
ABER wie wäre es mit "Wasser" mit den Eigenschaften "wenig (Tau)" "im Sommer" "Produktions verdeckt nicht den Himmel - dieser ist frei und blau" "alles glitzernd machend"
- und das alles noch wahrgenommen durch ein super-makro-Balgengerät (Kamera) und nicht durch das Medium eines trüben Dachfensters (so sehe ich das "Wasser" gerade)??
Natürlich kommt's nur auf die Eigenschaften an:
zwei Bilder vom Sommer 2009 - Tautropfen auf Grashalmen - und das schönste: Ihre Eigenschaften sind völlig "echt" - heißt, nix Photoshop;)
(Die Unterschiedlichen Muster des Tropfens kommen dadurch, dass ich einmal nur die Oberfläche, beim zweiten die Spiegelungen der Umgebung innerhalb des Tropfens mit aufgenommen habe)

Samstag, 12. Februar 2011

apple-copy
























Inspiriert von einem apple-pie-tweet von @pczek, hier meine apple-logo-lustig-anspielungsmäßig-Anwendung.
Eigentlich vor allem deswegen, weil ich gerade alte Bilder übertrage und mir das jetzt ins Auge fiel. (von 2009) Juhu!