Das sind "wir alle" mit dem "gestirnten Himmel über uns.
Also: Fotos von nachts am Deich - ein paar der Mitmenschen der Philosophiefahrt nach Iffens (am Jadebusen) WiSe2011 fanden den Weg dorthin durch Wind und Dunkelheit (und ich probierte ein paar High-ISO und Langzeitbelichtungssachen aus. 8 Sekunden.)
außerdem war mein selbstgewähltes Projektthema für das Wochenende "Der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir" - wie auch schon mehrfach auf diesem Blog zu finden ist.
gemeinsam...
...und einzeln
aber nicht einzeln, sondern mit sich selbst. (Foto von D. gemacht, nicht von mir:) )
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Donnerstag, 8. Dezember 2011
Samstag, 12. November 2011
Ein Fernsehabend
Untitled from Pia Schlechter on Vimeo.
wirres Blinken.
Ursprung: Ein Abend mit Germany's Next Topmodel und Boulevardkram danach, von Beginn des Jahres. für jede neue Einstellung (also Kameraperspektive etc.) ein abfotografiertes Standbild, jeweils direkt nach dem Schnitt.
wirres Blinken.
Ursprung: Ein Abend mit Germany's Next Topmodel und Boulevardkram danach, von Beginn des Jahres. für jede neue Einstellung (also Kameraperspektive etc.) ein abfotografiertes Standbild, jeweils direkt nach dem Schnitt.
"Die Apparatur, die die Leistung des Filmdarstellers vor das Publikum bringt, ist nicht gehalten, diese Leistung als Totalität zu respektieren. Sie nimmt unter Führung des Kameramannes laufend zu dieser Leistung Stellung. Die Folge von Stellungnahmen, die der Cutter aus dem ihm abgelieferten Material komponiert, bildet den fertig montierten Film. Er umfasst eine gewisse Anzahl von Bewegungsmomenten, die als solche der Kamera erkannt werden müssen [...]. So wird die Leistung des Darstellers einer Reihe von optischen Tests unterworfen[...]. Das Publikum fühlt sich in den Darsteller nur ein, indem es sich in den Apparat einfühlt. Es übernimmt also dessen Haltung: es testet." (Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, S. 24)
"In der Tat wird der Assoziationsablauf dessen, der diese Bilder betrachtet, sofort durch ihre Veränderung unterbrochen." (auch Benjamin, S. 39)
und zu guter letzt noch mein schopenhauer der medienwissenschaften (bzgl. stellenwert im vergleich zur philosophie), Susan Sontag:
"Fotos sind einprägsamer als bewegliche Bilder - weil sie nur einen säuberlichen Abschnitt und nicht das Dahinfliegen der Zeit zeigen. Das Fernsehen ist eine Flut allzu wahllos aneinandergereihter Bilder, deren jedes das vorhergehende aufhebt. Jedes Standfoto ist ein bevorzugter Augenblick, verwandelt in ein dünnes Objekt, das man aufbewahren und immer wieder betrachten kann." (über fotografie, S. 23)
und zu guter letzt noch mein schopenhauer der medienwissenschaften (bzgl. stellenwert im vergleich zur philosophie), Susan Sontag:
"Fotos sind einprägsamer als bewegliche Bilder - weil sie nur einen säuberlichen Abschnitt und nicht das Dahinfliegen der Zeit zeigen. Das Fernsehen ist eine Flut allzu wahllos aneinandergereihter Bilder, deren jedes das vorhergehende aufhebt. Jedes Standfoto ist ein bevorzugter Augenblick, verwandelt in ein dünnes Objekt, das man aufbewahren und immer wieder betrachten kann." (über fotografie, S. 23)
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| Die Männer |
Montag, 12. September 2011
der untergang
...oder auch: das Auftauchen.
...nur hoffentlich nicht liegen bleiben.
...denn Schwimmen kann man lernen
...wenn einem der atem reicht. dann geht man nicht unter.
und wenn man dann wieder oben ist, gibt's auch wieder platz für gemütlichkeit.
denn das ganze wasser, das einen umgibt, kann auch spaß machen.
...denn, abgesehen von irgendwelchen düsteren untergehen-und-nicht-atmen-können-und-schwimmen-und-versinken-krams: eigentlich sind das hier recht spaßige (also spaßig entstandene) fotos (unbearbeitet, eingescannt) von meiner neuen diana mini kamera (okay, 1.: ab jetzt ist gut mit der groß/klein-buchstabenmarkiererei; 2.: sooo neu ist diese kamera nun auch nicht mehr, aber: unpräsentiert.) in der... badewanne (eine digitalkamera würde ich da wohl nicht mit hinnehmen. also: natürlich mal wieder so eine analoge-billigkamera-lomography-spielerei.). das nette an ihr ist: es ist eine halbformatkamera, das heißt, man kann doppelt so viele fotos auf einen film schießen (2x36=72), bei gleichen entwicklungskosten - auf einem abzug vom fotostudio sind dann immer 2 bilder nebeneinander. netter collagen-effekt. na ja, reduziert natürlich auch die qualität, da von weniger filmmaterial vergrößert wird, aber darum geht's bei diesen kameras ja sowieso nicht.
zusätlich gibt's noch so nette farbblitz-einsatzmöglichkeiten für die kamera. z.B. für
"some bloody bloody effects":
na ja, da ich mich normalerweise von solch dramatisierten sachen distanziere, deren sehnsucht im ausdruck eigentlich nur das gegenteil von autonomie ...ausdrücken (und das entstehende identifikationsgefühl beim betrachten solcher bilder nur als rechtfertigung für das bleiben in diesem zustand sein kann) - so sehr ein wenig untergangsstimmung auch manchmal da ist (eigentlich wollte ich diesen post schon freitag bzw. samstag schreiben) und ich wirklich ein paar dinge um die ohren habe, die na ja, ein wenig druck auf dem trommelfell verursachen, wie dieses gute element, wenn man ...untertaucht.
aber: wenn ich dann im wasser schwimme, dann weiß ich ein ganz einfaches mittel:
mir einfach eine sonnenbrille aufsetzen.
ja ja, wer tut das nicht? das ist doch DIE rettung.
und später sieht man sie auf buchcovern und auf extraschlagzeilen im feuilleton - nein, im sportteil:
die Rettungsschwimmerin Pia S. - immer den Durchblick behalten!
auf und davon.
Freitag, 5. August 2011
wenn aus zweien eins wird
...zwischen schwarz-weißer selbstdarstellung und "bewegender" technik.
Fühlen ist super!
Fühlen ist super!
Vor einiger Zeit stellte ich hier schon mal Bilder eines Projektes hoch, wo ich mit der Digitalkamera Langzeitbelichtungen in schwarzweiß von mir selbst aufnahm - und mich dabei bewegte, sodass zombie-augen mit doppelten pupillen entstanden: http://nervusopticusdigital.blogspot.com/2011/06/mein-blick-verschwimmt-und-zombies.html . während des "shootings" machte ich, immer noch ganz nach dem vorbild von "die philosophie der sekunde" von jürgen klauke (im alten post beschrieben) noch ein paar mehr selbstportraits - mit doppeltem gesicht.
oder auch dreifachem gesicht.
Es ist so, dass man während der zwei sekunden aufnahme jeweils eine sekunde sehr still halten muss, damit das bild scharf wird (also die einzelnen gesichter). es ist auch so, dass man während des schnellen wechsels vielleicht manchmal ein wenig wenig kontrolle über den gesichtsausdruck hat, deswegen ...,.
Die Darstellung passt sehr gut zu "ich habe zwei gesichter" und "ich sehe so aus, als... aber innerlich..." und "du siehst nur meine maske" - aber das meine ich nicht.Ich sage immer gerne bei doppelbelichtungen (analog, digital geht das ja nicht. und ich meine doppel-und nicht langzeitbelichtung wie hier, auch wenn ich den effekt ja nachahme) dass ich damit das verschwimmen von Subjekt und Umgebung, Kontemplation, meine, und das meine ich auch hier. man ist und fühlt vieles gleichzeitig und man schwimmt, verschwimmt und vereinigt.
Montag, 20. Juni 2011
Mein Blick verschwimmt. Und Zombies können auch mal stillhalten
Schau genau hin...
Wobei, wie soll denn das gehen mit ZWEI Pupillen pro Auge?
Sieht man dann etwa gar nichts?
Oder überschneidet sich das dann im Gehirn so, dass man sogar besser sieht als mit normalen "Menschenaugen"?
Als allererstes muss ich zu den Fotos sagen: sie sind nicht bearbeitet, außer mit Picasa zugeschnitten. Worum es geht: nicht um Zombie-Portraits von mir in Akfoto-schwarz-weiß, sondern um Langzeitbelichtung und was entsteht, wenn ein Teil sehr ruhig und konstant ist und sich was anderes bewegt (hier: Körper vs. Augen).
Ist gar nicht meine Idee, ich war nicht die erste und ich hab es mir auch abgeschaut: Schon öfters begegneten mir in Fotoausstellungen (diese Retrospektiven, mit dem Gesamtwerk meist, wo dann viele alte analoge s/w Fotos sind) diese Doppelpupillenexperimente. Ich erinnere mich an eines von Herlinde Kölbl, aber vor allem die Reihe "Die Philosophie der Sekunde" von Jürgen Klauke, die ich letztens im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gesehen habe, (hier zu sehen: http://www.juergenklauke.de/arbeiten/fotografie/1976-1978_die_lust_zu_leben/seiten/1976-1978_die_lust_zu_leben_02.html ) löste einen Handy-Memo-Eintrag aus von wegen "Projekt: Nachmachen", also ist das hier sozusagen eine Hommage an ihn. Dadurch ist auch zu erklären: schwarz-weiß, freie Schultern, Halskette. Ich glaube, er machte gar keine Doppelpupillen, es ging ihm eher um Experimente mit Langzeitbelichtung "1 Sekunde", aber ...trotzdem. (Warum ich das hier mache: ich mache in letzter Zeit viel mit Doppelbelichtung auf analogen Film. Diese Fotos sind digital, aber auch sozusagen doppelt belichtet. So weitet man das alles aus.) Soviel zu meiner Zombie-Philosophie.
Der Blick wird unscharf, verschwimmt...
Hier noch einmal ein romantischer Zombie.
Sonntag, 12. Juni 2011
Rennen... nicht Laufen! bewegte Unbewegte bewegen Bewegung
Vom Raum zur Fläche.
Ein Schachfigurenpferd auf Fotopapier belichtet und dann entwickelt ergibt eine weiße Pferdesilhouette auf schwarzem Grund, da das schwarz wird, wo das Licht nicht hin kommt.
An verschiedenen Stellen hingelegt, wieder diese Pferdefigur, ergibt verschiedene Bilder. Und diese in Reihenfolge gebracht ergeben eine Sequenz. Und nicht meiner Bewegung des Silhouettenerzeugenden Gegenstandes, sondern die Bewegung eines rennenden Pferdes!
Das ganze kann man auf einem einzigen Fotopapier machen, das Bewegen und mehrfache Belichten und Sequenz erzeugen. wie hier:
Dann kann man die einzelnen Teile der Sequenzen auch einscannen und zu einer animierten gif machen, wie das Pferd oben.
Und dann kann man natürlich noch sehr viele Sachen machen auf der Welt, wie Tee trinken, man kann aber auch so mit dem Material umgehen: Die entwickelte Sequenz auf ein neues Fotopapier legen und dann belichten. Heißt: durch die weißen Stellen des Bildes kommt viel Licht, durch die schwarzen nicht. Heißt: aus einem Negativ (das, was hell, Licht ist, ist schwarz) wird ein Positiv (das was hell, Licht ist, ist weiß)!
Und wenn man das ganze dann noch bewegt. kann man den Eindruck von Bewegungsschlieren erzeugen, da nur kurz belichtet nur ein grau ergibt.
Ein Schachfigurenpferd auf Fotopapier belichtet und dann entwickelt ergibt eine weiße Pferdesilhouette auf schwarzem Grund, da das schwarz wird, wo das Licht nicht hin kommt.
An verschiedenen Stellen hingelegt, wieder diese Pferdefigur, ergibt verschiedene Bilder. Und diese in Reihenfolge gebracht ergeben eine Sequenz. Und nicht meiner Bewegung des Silhouettenerzeugenden Gegenstandes, sondern die Bewegung eines rennenden Pferdes!
Das ganze kann man auf einem einzigen Fotopapier machen, das Bewegen und mehrfache Belichten und Sequenz erzeugen. wie hier:
Dann kann man die einzelnen Teile der Sequenzen auch einscannen und zu einer animierten gif machen, wie das Pferd oben.
Und dann kann man natürlich noch sehr viele Sachen machen auf der Welt, wie Tee trinken, man kann aber auch so mit dem Material umgehen: Die entwickelte Sequenz auf ein neues Fotopapier legen und dann belichten. Heißt: durch die weißen Stellen des Bildes kommt viel Licht, durch die schwarzen nicht. Heißt: aus einem Negativ (das, was hell, Licht ist, ist schwarz) wird ein Positiv (das was hell, Licht ist, ist weiß)!
Und wenn man das ganze dann noch bewegt. kann man den Eindruck von Bewegungsschlieren erzeugen, da nur kurz belichtet nur ein grau ergibt.
also: Bewegung durch...
- Bewegung: Gegenstand ändert Raum-Position
-Bewegung: Gegenstand wird wie in "echter" Bewegung verändert (Reißverschluss aufmachen)
-Bewegung: Mit Formen, die an Menschen erinnern, diese verändern, so dass sie Bewegung schauspielern (Ballspieler)
- Bewegung: Das Bild bewegen und noch mal Bild machen.
-Bewegung: statische Bilder erzeugen durch das Gehirn bewegte Bilder im Gehirn.
Wo ist bloß der unbewegte Beweger? (über-1000-Ecken-Aristoteles-Anspielung.)
Etwas ist unbewegt und erzeugt Bewegung.
Mittwoch, 30. März 2011
Actionsampler die Erste
Was an digitaler Fotografie so toll ist: Dass man ganz ganz viele Bilder machen kann, Speicherkarten sind billig.
Was an analoger Fotografie so toll ist: Dass man nur ganz wenige Bilder machen kann, Filme und Entwicklung sind teuer.
Was an digitaler Fotografie so toll ist: Dass man sofort sehen kann, ob das Bild was geworden ist und bei falscher Belichtung etc. gleich noch eins macht.
Was an analoger Fotografie so toll ist: Dass man erst später sieht, ob das Bild was geworden ist - falsche Belichtung kann aber auch coole Effekte geben und man konzentriert sich mehr auf einen Schuss und knipst weniger.
Was an digitaler Fotografie so toll ist: Man kann die schlechten Bilder einfach löschen, man hat ja genug und muss nur die besten belichten lassen/ausdrucken.
Was an analoger Fotografie so toll ist: Jedes hat seinen Wert allein schon dadurch, dass es auf Papier vor einem liegt und dadurch so scheint, als sei es - wäre es digital - extra dafür ausgewählt.
...Ich versuche mich in letzter Zeit häufiger mit analogen Billig-Plastikkameras (Lomographie) - neben der Holga habe ich nun auch einen Actionsampler. DIESE FOTOS SIND NATÜRLICH ANALOG, also mit FILM entwickelt.
Heißt: vier Bilder auf einem Foto - und das durch vier Linsen nacheinander aufgenommen, innerhalb einer halben Sekunde. Natürlich kann man auch Sachen mit Photoshop zusammeschneiden, aber da wählt man ja wieder die besten Bilder aus. Heute kamen meine ersten Bilder - ich war überrascht, was so eine Kamera ohne Sucher, mit Fixfokus und fester Verschlusszeit (man kann also NICHTS einstellen, außer auf den Auslöseknopf zu drücken) alles kann. Hier ein paar der "Klassiker"-Bewegungsfotografien, die die Kamera so fotografiert hat und die man sonst vielleicht verwerfen würde.
Was an analoger Fotografie so toll ist: Dass man nur ganz wenige Bilder machen kann, Filme und Entwicklung sind teuer.
Was an digitaler Fotografie so toll ist: Dass man sofort sehen kann, ob das Bild was geworden ist und bei falscher Belichtung etc. gleich noch eins macht.
Was an analoger Fotografie so toll ist: Dass man erst später sieht, ob das Bild was geworden ist - falsche Belichtung kann aber auch coole Effekte geben und man konzentriert sich mehr auf einen Schuss und knipst weniger.
Was an digitaler Fotografie so toll ist: Man kann die schlechten Bilder einfach löschen, man hat ja genug und muss nur die besten belichten lassen/ausdrucken.
Was an analoger Fotografie so toll ist: Jedes hat seinen Wert allein schon dadurch, dass es auf Papier vor einem liegt und dadurch so scheint, als sei es - wäre es digital - extra dafür ausgewählt.
...Ich versuche mich in letzter Zeit häufiger mit analogen Billig-Plastikkameras (Lomographie) - neben der Holga habe ich nun auch einen Actionsampler. DIESE FOTOS SIND NATÜRLICH ANALOG, also mit FILM entwickelt.
Heißt: vier Bilder auf einem Foto - und das durch vier Linsen nacheinander aufgenommen, innerhalb einer halben Sekunde. Natürlich kann man auch Sachen mit Photoshop zusammeschneiden, aber da wählt man ja wieder die besten Bilder aus. Heute kamen meine ersten Bilder - ich war überrascht, was so eine Kamera ohne Sucher, mit Fixfokus und fester Verschlusszeit (man kann also NICHTS einstellen, außer auf den Auslöseknopf zu drücken) alles kann. Hier ein paar der "Klassiker"-Bewegungsfotografien, die die Kamera so fotografiert hat und die man sonst vielleicht verwerfen würde.
Cool finde ich vor allem, wie unscharfe Fotos in so einer Reihe bzw. Sequenz diese insgesamt aufwerten und es auf das Gesamtergebnis ankommt:
Freitag, 25. März 2011
Lomographie mit Löchern
neue Kamera!
also die Kamera ist nicht neu, aber: neue Kamera für meine Sammlung. Eine Holga, das ist eine Lomo bzw. Lomographie-Kamera. Und das sind wiederrum so billige Plastikkameras (sogar die Linsen sind nicht aus Glas), die aber ganz tolle Fotos machen. Und nicht digital: Eigentlich soll man sogar so Mittelformat-Filme nehmen (quadratisch, nur 12 Bilder pro Film, teuer), aber wenn man den normalen Film nimmt, geht's auch. Diese Kamera hat einen Farbblitz, man kann also nicht nur mit weiß belichten und die Funktion, eine Filmstelle doppelt zu belichten (wie wenn man bei Photoshop zwei Bilder transparent übereinanderlegt). Sonst nichts, noch nicht mal fokussieren oder zoomen kann sie - außer dass manchmal so schöne bunte Stellen auf den Bildern sind, weil das Gehäuse oft kleine Löcher hat, durch die Licht reinkommt. (Bilder nicht bearbeitet!)
Juhu! Macht Spaß mit solchen Kameras, aber Entwickeln ist natürlich zu teuer. Aber wenn man so tolle Lichtflecken (da auf der Telefonbox) machen kann, will man doch gar keine sterilen digitale-Spiegelreflex-Kamera-Fotos mehr. (Auch wenn dieses Problem wohl nicht viele haben dürften:D Eigentlich: Für "schlechte" Bilder könnte ich auch einfach die digitale in meinem Handy nehmen. Aber na ja, Spielzeug eben.)
also die Kamera ist nicht neu, aber: neue Kamera für meine Sammlung. Eine Holga, das ist eine Lomo bzw. Lomographie-Kamera. Und das sind wiederrum so billige Plastikkameras (sogar die Linsen sind nicht aus Glas), die aber ganz tolle Fotos machen. Und nicht digital: Eigentlich soll man sogar so Mittelformat-Filme nehmen (quadratisch, nur 12 Bilder pro Film, teuer), aber wenn man den normalen Film nimmt, geht's auch. Diese Kamera hat einen Farbblitz, man kann also nicht nur mit weiß belichten und die Funktion, eine Filmstelle doppelt zu belichten (wie wenn man bei Photoshop zwei Bilder transparent übereinanderlegt). Sonst nichts, noch nicht mal fokussieren oder zoomen kann sie - außer dass manchmal so schöne bunte Stellen auf den Bildern sind, weil das Gehäuse oft kleine Löcher hat, durch die Licht reinkommt. (Bilder nicht bearbeitet!)
Bei meinem ersten Film hab ich ein Loch übersehen, deswegen sind alle Bilder leicht rot und viele nichts geworden - man muss auch immer per Hand weiterspulen und belichtet manche Bilder aus Versehen doppelt. Bei dem hier (oben) war's aber Absicht: erst meine Beine und Schuhe (das weiße unten, Schuhe sind oben) und dann nochmal ich in ganz.
Nochmal ich: diesmal erst Portrait von weiter weg, dann näher (übereinander):
Donnerstag, 17. März 2011
stehengebliebene und doch verschwommene zeit
Wie es gerade wohl vielen geht, muss ich gerade meine ganze ZEIT hauptsächlich mit Hausarbeiten verbringen. Sie rinnt dahin... weil man sich natürlich auch gerne mit dem Medium Internet beschäftigt, während man beim Wordgeschreibsel auf den Bildschirm, bzw. auf die Taskleiste unten bzw. auf das Firefox-Internet-Symbol starrt. Durch ein bisschen Amazon wurde mir jetzt richtig Lust auf LOMOGRAPHY gemacht, so billige russische Plastikkameras, mit denen man so lustige bunte Effekte machen kann. Die auch viel mit Farben und Langzeitbelichtung zu tun haben. Also habe ich mir eine Pause gegönnt, mit einem Wecker (dessen Zeit übrigens stillsteht), der bei mir an einer Erleuchtungslampe hängt. Also: es gilt, ein Motiv, "schlecht" fotografieren, also absichtlich verwackeln, überbelichten etc. Macht Spaß und ZEIT dann wieder kurzweilig. Alles komplett unbearbeitet und nur der eine wecker:)
Mittwoch, 9. März 2011
Kekse vs. Todestrip
Gleich geht es endlich mal wieder zu einem Konzert, wo man auch hingeht, weil man jemanden von den tollen Menschen kennt, die auf der Bühne stehen. Das gab's für misch schon länger nicht mehr.
Deswegen: Vorfreude für mich anhand von älterer Konzertbilder - 2009 in Delmenhorst bei einem Konzert der Band DEATHTRIP aufgenommen.
Gleich wird's schnuckelig - nicht ganz so hart wie bei dem Konzert dieser Bilder - bei BISCUITS ON SUNDAY in Bremen.
Vorfreude auf den Moment, wenn sich der Dampf auf der Bühne lichtet...
Deswegen: Vorfreude für mich anhand von älterer Konzertbilder - 2009 in Delmenhorst bei einem Konzert der Band DEATHTRIP aufgenommen.
Gleich wird's schnuckelig - nicht ganz so hart wie bei dem Konzert dieser Bilder - bei BISCUITS ON SUNDAY in Bremen.
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